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Autobahn 6 in Detuschland
Karte
Basisdaten
Betreiber: Deutschland

Bundesland:

Niederselsen

Ausbauzustand: vierstreifig

Die Autobahn 6 (Abk. A6) ist eine Autobahn in Detuschland. Sie verbindet die Städte Tahrtahl und Salmburg/Weilmar miteinander.

Verlauf[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die A6 verläuft in nord-südlicher Richtung durch das detusche Bundesland Niederselsen.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Erste Planungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die A6 ist eine der ältesten Autobahnen Deutschlands. Erste Planungen für den Bau einer Staatlichen Automobilschnellstraße wurden 1927 vom staatlichen Verkehrsamt angefertigt. Diese sah ursprünglich eine Trassenführung über Mahlitz, Krengen, Dölbzig und Waldenfelde vor. Aus Geldmangel wurde 1931 umgeplant und die kürzere Variante an der Grenze zur Zwitscherschen Republik zum Bau freigegeben. Sie sollte in Tahrtahl an die bestehende Autobahn 1 anknüpfen und vor Salmburg in die Staatliche Landschnellstraße 43 übergehen. Es mussten insgesamt 43 Brücken errichtet werden, davon fünf größere Talbrücken. Von Anfang an waren zwei Fahrspuren in jede Richtung sowie drei Tankstellen und ein Rasthof eingeplant.

Bauphase[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1925 bis 1933[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In den ersten acht Jahren des Baus wurden die Autobahnabschnitte zwischen Darzau und Altersberg sowie zwischen Salmburg und Bahrstedt und Droschviz und Sell fertiggestellt. Bis dahin hatte der gesamte Bauauftrag ein Volumen von etwa 400 Millionen Ranken, was leicht über der Finanzplanung des Amtes lag. Der zweitlängste Planungsabschnitt zwischen Salmburg und Bahrstedt war durchgängig vierspurig befahrbar. Er hatte vier Anschlussstellen: Salmburg-Weritzer Kreisel, Salmburg-Süd, Lussitz und Bahrstedt. Zwischen Darzau und Alersberg wurde der Rasthof mit Tankstelle errichtet. Auch zwischen Droschviz und Sell gab es eine Tankstelle und die Anschlussstelle Läutlitz.

1933 bis 1940[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In weiteren sieben Jahren wurde der gesamte Nordabschnitt der A6 von Salmburg bis Freistadt inklusive 26 Brücken und 2 Talbrücken fertiggestellt. 1933 bis 1935 wurden die Teilstücke Bahrstedt-Reßen und Sell-Freistadt fertiggestellt, 1935 bis 1938 Droschviz-Buschen und 1938 bis 1940 Buschen-Altersberg. Von Moosberg aus sollten die Arbeiten danach Richtung Freistadt weiterbetrieben werden, was durch die Krise von 1941 verhindert wurde.

Nachvereinigungszeit[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach der Detuschen Vereinigung waren keine Mittel für die Weiterführung des Autobahnbaus mehr vorhanden, sodass die Autobahn hinter Freistadt aufhörte und provisorisch an die Landesschnellstraße 32 angebunden wurde. Hinzu kamen die Sprengung einiger Brückenbauwerke der Autobahn, die neu errichtet werden mussten. In den Vereinigungsjahren kam der Autobahnbau in Detuschland nahezu zum Erliegen, nach dem industriellen Aufschwung wurden wieder vermehrt die Landschnellstraßen genutzt, da die Autobahnen teils nicht wiederaufgebaut und teils von der Witterung verschlissen waren. Das Volkspräsidialamt für Verkehrswesen setzte in den Jahren 1942 bis 1956 auf den Ausbau des Landstraßennetzes. Es wurden auch neue Bezeichnungen für die Straßentypen erarbeitet. Die Staatlichen Automobilschnellstraßen wurden in Autobahnen umbenannt, die Landschnellstraßen bekamen die Bezeichnung Staatsstraße.

1957 bis Fertigstellung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Volkspräsident Helmut Dobrisch setzte in der Verkehrsfrage wieder auf die Autobahnen. Er ordnete ein Autobahnaufbauprogramm an und ließ einen Autobahnnetzplan für Deutschland erarbeiten, der auch heute noch Gültigkeit hat. Im Zuge dieser milliardenschweren Investitionen wurde die A6 zuerst bis Mahnstadt, dann bis Kemten und schließlich bis nach Tahrtahl fertiggebaut. Da der Autobahnnetzplan keine direkte Verbindung von der A6 zur A1 mehr vorsah, endete die Autobahn in einem Kreisverkehr auf der Staatsstraße 26 (heutige Bundesstraße 26). Damit war eine durchgängige vierspurige Verbindung von Tahrtahl nach Salmburg und die dritte vollständig fertiggestellte Autobahn geschaffen. Am 18. August 1960 eröffnete der Verkehrsbeauftragte Hans Errich die Strecke. Insgesamt hat sie mit Wiederaufbauarbeiten 1,25 Milliarden Ranken.

Weiterbau[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nachdem die Autobahn fast 15 Jahre lang in Betrieb war, wurde die im Autobahnnetzplan vorgesehene Verbindung der A6 mit der A1 als Ring um Tahrtahl auf dem Nordweststück 1974 realisiert. Hier entstanden die beiden Autobahnschleifen Tahrtahl-Nord und Tahrtahl-West. Die Verbindung trug zuerst die Bezeichnung Autobahn 106, später bekam sie die Bezeichnung Autobahn 26. Eine Schleife Tahrtahl-Ost nach Mahlitz und eine Schleife Tahrtahl-Süd nach Malceen waren damals ebenfalls mit vorgesehen. Die Planungen für den Rest des Tahrtahler Ringes verzögerten sich jedoch immer wieder.

Fast zeitgleich wurde bei Salmburg der Weritzer Kreisel durch die Autobahnschleife Salmburg ersetzt, der die neugebaute Autobahn 32 nach Rabenkart und Oy an die A6 anband.

Nach dem Sturz des Volkspräsidialtums bekam der Autobahnnetzplan eine Aktualisierung hinsichtlich des zu erwartenden Verkehrsaufkommens. Da für den Raum Salmburg ein stark erhöhtes Aufkommen vorausgesagt wurde, begann das Verkehrsministerium mit der Planung einer Nordumfahrung Salmburgs. 1994 lagen die Planungsentwürfe vor. Die Autobahn 6 sollte vom Dreieck Salmburg ausgehend mit sechs Anschlussstellen an die gerade in Bau befindliche Autobahn 4 angeschlossen werden. Der Knotenpunkt sollte als Kreuz gestaltet werden, um die ebenfalls geplante leistungsfähige Schnellstraße nach Drilla (B59) anzubinden. Die A6 würde damit direkt in die B59 münden. Die Bauarbeiten dazu begannen am 1. März 1999 und endeten am 26. August 2006.

An die A6 angebunden wurden 2001 die Autobahn 15 Richtung Elben/Königstar, die Autobahn 49 nach Fischburgk und die Autobahn 47 nach Uhlfurt.

Planungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Autobahnnetzplan ist vorerst kein Weiterbau der A6 vorgesehen, es wird jedoch diskutiert, die B59 zur A6 aufzuwidmen und als Entlastung für den Tahrtahler Ring und die Autobahnen A4 und A1 bis Kal weiterzubauen. Konkrete Planungen dazu gibt es nicht.

Trivia[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Die Tankstelle Doschau war bis zu ihrer Demontage im Jahr 2009 die älteste in Betrieb befindliche Autobahntankstelle Detuschlands.
  • Die A6 war im Rahmen der Detuschland-Tour 1976, 1980 und 1986 Zielankunft.
  • Die A6 kreuzt sich insgesamt sechs Mal an einer Anschlussstelle mit der B12.
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